DIE GUTE FIGUR - EINE FRAGE DER HORMONELLEN BALANCE

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Ab 40 ist alles anders: Man nimmt schneller zu und schwerer wieder ab. Schuld sind die Hormone. Sie entscheiden zwischen Fett- und Muskelmasse, zwischen Bauch- und Hüftspeck. Sie regulieren den gesamten Energiehaushalt unseres Körpers. Doch nicht nur der Stoffwechsel, auch der Appetit wird von speziellen Botenstoffen gesteuert. Ob hungrig oder nicht, wird vom Zusammenspiel bestimmter Glücksbotenstoffe im Gehirn entschieden.

 

Bauch, Beine, Po - wo die Hormone wirken

Ob Bauch, Beine oder Po - die Basis für eine gute Figur ist die Balance aller männlichen und weiblichen Geschlechtshormone. Diese beeinflussen in einem komplexen Zusammenspiel die Fettverteilung am Körper. Für das Fettgewebe an Beinen und Po ist vor allem das weibliche Geschlechtshormonen Östradiol verantwortlich. Es stimuliert das so genannte „Sexualfett“, das als Energiereservoir für Schwangerschaft und Stillzeit zur Verfügung gestellt wird. Die Problemzonen jüngerer Frauen befinden sich deshalb eher an Beinen und Po als im Bauchbereich. Progesteron gehört wie Östradiol zu den weiblichen Geschlechtshormonen und hat Einfluss auf das gesamte Wohlbefinden der Frau. Es bremst den Alterungsprozess der Haut und stimuliert die Gehirn funktionen. Bauchfett wird hauptsächlich durch das Stresshormon Cortisol und das männliche Geschlechtshormon Testosteron beeinflusst. Testosteron unterstützt bei Männern und Frauen gleichermassen den Muskelaufbau und fördert die Fettverbrennung. Doch mit zunehmendem Alter und mit nachlassender sportlicher Aktivität sinkt auch der Testosteronspiegel. Die Folge: Selbst bei unverändertem Essverhalten bilden sich im Bauchbereich vermehrt Fettzellen.

 

Die Schilddrüse hält die Kalorien im Zaum

Nicht nur die Fettverteilung, auch der tägliche Kalorienbedarf eines Menschen wird von Hormonen gesteuert. Sie bestimmen, ob der Körper Fettdepots verbraucht oder anlegt, ob Muskeln auf- oder abgebaut werden, ob der Körper Energiereserven mobilisiert oder abspeichert. Bei diesen Prozessen spielen die Schilddrüsenhormone eine entscheidende Rolle. Sie beschleunigen den Stoffwechsel und aktivieren die Fettverbrennung. Sie erhöhen die Kohlenhydrataufnahme, steigern die Neubildung von Glukose und aktivieren die Freisetzung körpereigener Fettbestände. Ausserdem stimulieren die Schilddrüsenhormone das Wachstumshormon, welchem bei der Energieregulation ebenfalls eine grosse Bedeutung zukommt. Eine Unterfunktion der Schilddrüse hat ungeahnte Folgen für die Figur: Die gesamte Energieregulation gerät aus dem Gleichgewicht und es kommt zu Übergewicht.

 

Fett oder Muskeln? Die Hormone entscheiden

Das Wachstumshormon unterstützt den Muskel- und Knochenaufbau, es reduziert den Körperfettanteil und normalisiert den Wasserhaushalt. Diese Einflüsse des Wachstumshormons nutzt der Körper vor allem während der Wachstumsphase in Kindheit und Jugend. Mit spätestens 20 Jahren erleben Männer und Frauen die erste erhebliche Veränderung in ihrem Energiestoffwechsel. Das Wachstum ist abgeschlossen und der Spiegel an Wachstumshormon sinkt merklich. Während zuvor noch jede Kalorie für das Wachstum benötigt wurde, muss nun das komplexe Zusammenspiel aller Hormone das Gleichgewicht zwischen Fett und Muskelmasse herstellen. Neben dem Wachstumshormon hat auch das männliche Geschlechtshormon Testosteron einen entscheidenden Einfluss auf den Fett- und Muskelstoffwechsel. Denn sowohl im männlichen als auch im weiblichen Körper erhöht Testosteron die Muskelmasse und senkt das Cholesterin im Blut. Auch die Zeichen der Hautalterung stehen im Zusammenhang mit dem männlichen Geschlechtshormon.

 

► Hormonanalyse (Adipositas) aus Speichel und Urin

- Hormonanalyse

- Supervision durch den Facharzt

- Laborbericht inkl. Therapieempfehlungen

 


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